Prof. Dr. phil. Dr. med. Dipl. Psych. Andreas Remmel



Therapie-Centrum Im Kurpark Bad Mergentheim

Leben und Erleben mit Krebs

Psychoonkologie


Eine Krebserkrankung verändert das Leben betroffener Menschen und ihrer Nächsten auf eine sehr radikale Art und Weise. 

Nichts erscheint mehr so, wie es war. Nach einem ersten Zweifel an der Diagnose tritt oft Trauer, Verzweiflung, Angst, Hoffnung, Hoffnungslosigkeit, Unsicherheit, Ärger, Wut und Bedauern. gleichzeitig oder rasch abwechselnd, auf. 


Zu der Angst vor der Krebserkrankung kommt oft auch noch die Angst vor der Therapie hinzu.


Nach Jahren hämato-onkologischer Tätigkeit und Erfahrungen im Aufbau einer patientenorientierten Psychoonkologie an führenden Universitätskliniken und Knochenmark-Transplantationszentren weiss ich um die Chancen und Möglichkeiten, aber auch um die Grenzen und Risiken, hämato-onkologischer Therapien.


Viele Krebserkrankungen können aber inzwischen geheilt, oder ihr Verlauf zumindest langfristig günstig beeinflusst werden.

Bei manchen Krebserkrankungen ist dies aber nach wie vor nicht der Fall.


Ängste, Depressionen, Unsicherheit und Verzweiflung erschweren oft die Entscheidung oder das Durchhalten hilfreicher, wenngleich oft auch belastender Therapien (Operationen, Chemotherapie, Bestrahlung, Immuntherapie, Stammzelltransplantationen).

Viele Betroffene suchen dann oft auch nach alternativen Behandlungsformen, da sie sich davon einen gleich effektiven, aber schonenderen Weg erhoffen.


Ich biete Betroffenen und ihren Familien eine psychoonkologische Unterstützung auf ihrem Weg mit und durch ihre Krebserkrankung an.


Aufgabe dabei ist nicht, ihnen selbst Ratschläge oder Empfehlungen für oder gegen onkologische Therapieoptionen zu geben, sondern sie so zu begleiten und zu stärken, dass sie mit ihren primär behandelnden Hämato-Onkologen einen guten, offenen und tragfähigen Weg durch ihre Erkrankung und auf ihrem Behandlungsweg finden können.


Neben Ermutigung, Kraft und Stärkung haben dabei aber auch Gefühle von Angst, Verzweiflung, Hilflosigkeit, Scham, Trauer und Wut Platz.


Und ich unterstütze Sie und Ihre Angehörigen auch darin, für sich selbst und mit Ihren Nächsten einen vertrauensvollen und offenen gemeinsamen Weg gehen und auch trauern zu können.